Puschkin-Orte von Moskau

Der Ausflug zu den Puschkin-Orten von Moskau erzählt über die wichtigsten Ereignisse im Leben des Dichters, die mit seiner Heimatstadt eng verbunden sind. In Moskau wurde der Dichter geboren und getauft, verbrachte hier seine Kindheit. In Moskau traf er seine zukünftige Frau, junge Natalja Nikolajewna Gontscharowa. Hier ließ er sich kirchlich trauen und wohnte die ersten Monate seines Familienlebens in der Arbat-Straße. In Moskau wohnten viele seine Freunde und Bekannten. Genau hier in der Heimatstadt ging der Stern seiner Berühmtheit auf. Das erste Puschkin-Denkmal in Russland wurde auch in Moskau errichtet. Sie besichtigen die erhalten gebliebenen Insel von Puschkin-Moskau Ende des 18. – erster Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Häuser die nicht nur mit dem Dichter zu tun haben, sondern auch mit Erinnerungen an diejenigen, die hier wohnten und bei denen der Dichter vorbeikam. Pretschistinka, Arbat, Spassopeskowskaja Platz, die Puschkin-Gedenkwohnung in der Arbat-Straße, Die Nemezkaja Sloboda (Deutsche Vorstadt), Staraja Basmannaja Straße (das Haus von W.L.Puschkin, die Kirche vom Nikita Märterer), die Puschkin-Schule Nummer 352, das Kinderstädtchen mit den Helden aus den Puschkin-Märchen, die Erscheinungskirche in Elohow, die Puschkin-Bibliothek, Ogorodnaja Sloboda, die große Haritonowskij Gasse, die Jussupows Gemächter, der Boulevardring, der Puschkin-Platz, der Twerskoj Boulevard, die Kirche der Himmelfahrt am Nikitzkij Tor, die große Nikitzkaja Straße und kleine Nikitzkaja Straße.
Die Dauer des Ausfluges ist 5-6 Stunden.
Der Besuch eines der folgenden Museen würde die Stadtrundfahrt ganz angenehm vervollständigen.

1.Das Staatliche Puschkin-Museum ist heute eines der anerkannten Kulturzentren von Moskau und Russland. Der Hauptmuseumskomplex befindet sich im städtischen Gutshof von Adligen Chruschtschows-Selesnjows in der Straße Pretschistinka 12/2. Das ist ein Architekturdenkmal Anfang des 19. Jahrhunderts.

— Die ständige Exposition „Puschkin und seine Epoche“ umfasst 15 Hallen des Haupthauses des Gutshofes von Chruschtschows-Selesnjows. Die nach dem biographischen Prinzip aufgebaute Ausstellung erzählt über die Leistungen und das Leben des Dichters, über die Kultur und den Lebensalltag der Puschkin-Zeit. In der Exposition sind über 4000 Porträts, Bücher, Manuskripte, Gegenstände der Kunstgewerbe vorgestellt. Viele davon gehörten damals zu den Leuten aus dem Puschkin-Umfeld.

— Die Puschkin-Märchen. Das Museum freut sich, die neue Exposition vorzustellen, die die Besucher mit den Wurzeln der Märchen des Dichters bekannt macht. Hier kann man den Jahrmarkt, das Bauernhaus und die Insel „Bujan“ besuchen. Auf den Besucher warten viele Geheimnisse und Überraschungen und die Exposition erfreut Sie mit ihren bunten Farben.

Государственный музей А.С. Пушкина (Москва)

2.Die Gedenkwohnung von A.S. Puschkin in der Arbat Straße. Im Haus Nummer 53 in der Arbat Straße befindet sich das Museum „die Gedenkwohnung von A.S. Puschkin“. Es ist unbekannt, wann genau Puschkin ins Haus in Arbat umzog. Auf jeden Fall bat er schon am 10. Februar 1831 seine Freunde und Verwandte an diese Adresse zu schreiben. Das Haus gehörte damals zu Hitrowa. Am 17. Februar tags zuvor seiner Hochzeit gab A.S. Puschkin ein Gastmahl „Junggesellenabschied“, zu dem er seine nächsten Freunde und Bekannten eingeladen hatte. Danach fand die kirchliche Trauung des jungen Paars in der Kirche der großen Himmelfahrt statt. Die Feier wurde im Haus von Hitrowa in Arbat veranstaltet.

Das Puschkins Ehepaar verließ das Haus früher als geplant am 15. Mai 1831 und fuhr in Zarskoje Selo (Zarendorf), wo für sie eine Datsche gemietet wurde. In der Wohnung in Arbat verbrachten Puschkins drei erste glückliche Monate des Familienlebens. Hier verwirklichten sich die Puschkins Träume von Glück, Liebe und Zuhause.

„Die Gedenkwohnung von A.S. Puschkin in der Arbat Straße“ ist heute eines der symbolischen Museen der Stadt Moskau. Das ist das wissenschaftlich-kulturelle Zentrum für die Verbreitung des literarischen Erbe von A.S. Puschkin und der russischen Kultur des 19. Jahrhunderts. Hier werden wichtige Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Sitzungen und Konferenzen, Konzerte, poetische Lesungen, Festivals, Diplomatenempfange, Trauzeremonien der jungen Ehepaare veranstaltet. Den Besuchern wird ein Audioführer zu Verfügung gestellt, wenn sie ohne Museumsführer im Museum rumlaufen möchten.

3.Das Museumshaus von W.L. Puschkin. Ein kleines Einfamilienhaus mit 9 Fenstern an der Fassade in der Staraja Basmannaja Straße 36 kennen die Moskauer seit langem. In diesem Haus wohnte der Onkel des Dichters Wasilij Lwowitsch Puschkin. Er war ein berühmter Versemacher Anfang des 19. Jahrhunderts, der Autor des ersten Manifestes der Karamsiner Schule, der Älteste der Gesellschaft „Arsamas“, der Schaffner von „Der gefährliche Nachbar“. Das ist ein Poem, dessen Erscheinung im Jahr 1811 zur literarischen Sensation wurde…

Dieses Haus vermietete 1824 die Titularratin P.W. Kettscher dem angestammten Moskauer, dem berühmten Versemacher Wasilij Lwowitsch Puschkin. Hierher kam sein Neffe am 8. September 1826 Alexandr Puschkin nach der Audienz mit Nikolaus I. im Kreml, der ihn nach Moskau aus der Verbannung brachte.

Die Besucher können die ursprüngliche Gestaltung und die eingestemmten Türen, der Eckofen im Gästezimmer, Reste des Eichenparkettbodens sehen. Die interessante Exposition, die über drei Stockwerke erstreckt, wartet auf die Besucher:

— der Saal ist mit den Moskau darstellenden Bildern verziert, unter denen das malerische Leinwandgemälde von F.A. Alekseew das wertvollste ist. Der Onkel und sein Neffe waren beide Moskauer, hatten ihre Heimatstadt lieb. Wasilij Lwowitsch kannte sehr gut die Moskauer Sehenswürdigkeiten und zeigte sie mit Stolz den Ausländern;

— das Gästezimmer, in dem sich die Elite der Moskauer Literatur, berühmte Dichter und Schriftsteller zu Zeiten von W.L. Puschkin versammelten.

— der Speiseraum. Hier versammelten sich Freunde von Wasilij Lwowitsch, die Mitglieder der Gesellschaft „Arsamas“. Hier aß A.S. Puschkin, hier ertönte Lachen, Witze, schäumten Gläser mit Sekt;

— Eingedenk dessen, dass W.L. Puschkin ein leidenschaftlicher Theaterliebhaber war, in den Hausstücken spielte, errichteten die Schöpfer des Museums eine Bühne des Haustheaters. Diese Bühne stellt das Poem „Der gefährliche Nachbar“ dar, das der literarische Kampf Anfang des 19. Jahrhunderts wiederspiegelt. Damals wurde in den Kämpfen zwischen Befürworter von N.M. Karamsin und Nachfolgern von A.S.Schischkow über das Schicksal der russischen Literatursprache und Literatur entscheidet. Das war die Debatte nicht nur über die Wörter, sondern auch über den Patriotismus und die Aufklärung. W.L.Puschkin war ein überzeugter Befürworter von Karamsin;

— das Arbeitszimmer. In den Bücherschränken sind Bücher mit Ledereinbänden, Werke der Liebhaber der Gesellschaft der russischen Literatur bei der Moskauer Kaiseruniversität. Einer der Professoren dieser Uni war W.L.Puschkin. Außerdem sind da die Veröffentlichungen vom Onkel und seinem Neffen, die zu ihren Lebzeiten gemacht wurden. Wasilij Lwowitsch hatte eine reichhaltige Bibliothek;

— Zwischengeschosse. Diese Zimmer lässt Sie in die Welt der Moskauer Kindheit von A.S. Puschkin einfauchen. Diese Jahre von Puschkin sind mit Wasilij Lwowitsch verbunden: die Reise nach Petersburg, ins Kaiserliche Lyzeum, erste Schritte auf seiner poetischen Laufbahn.

Ein Audioführer wird zur Verfügung gestellt.

Der Geburtstag von A.S. Puschkin wird am 6. Juni jährlich in Russland gefeiert.

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