ETHNOMIR (ethnische Welt)

ETNHOMIR ist das größte ethnografische Park-Museum Russlands. Es befindet sich 100 Kilometer von Moskau entfernt und ist ein interaktives Modell der realen Welt. Auf der Fläche 140 Hektar wird die Architektur, Spezialitäten, Handwerkerzeugnisse, Traditionen von fast allen Ländern präsentiert. Für jedes Land ist so eine Art vom kulturellen Naturschutzgebiet vorgesehen, das man der Ethno-Hof nennt. Der Komplex wird vollkommen fertig bis zum Jahr 2020 gebaut. Ein Anteil der Ethno-Höfe ist schon heute fertiggestellt.

1.Der Ethno-Hof „die Ukraine und Weißrussland“ präsentiert das traditionelle Leben der Völker von der Ukraine und Weißrussland. Die Konzeption der Ethno-Höfe ist darauf ausgerichtet, durch die Darstellung der traditionellen Lebenshaltung (Arbeitssorgen, Gebräuche und Feste) samt der vielfältigen Schönheit des Volklebens die Einheit der geistlichen und volkseigenen Traditionen der slawischen Völker zu zeigen. Auf einer lebendigen Karte des Territoriums von ETHNOMIR sind Russland, Weißrussland und die Ukraine die nächsten Nachbarn. Die Völker von Russland, Weißrussland und der Ukraine sind traditionell durch die gesamte Kultur, Gebräuche und hundertjährige historische Beziehungen miteinander fest verbunden. Auf dem Territorium vom Ethno-Hof sind Museen „Die Ukraine, Weißrussland“ eröffnet, die die Besucher mit dem Alltag und dem Leben von Slawen, mit ihrer Heimattracht, Musikinstrumenten, Festen usw. bekannt machen. Auf Sie warten Ethno-Hotels, die Werkstatt des Seifensieders, das Museum der Bienenzucht und das Honig-Café, die Werkstatt „das heimische Örtchen“, die Öko-Banja, das Restaurant.

2.Der Ethno-Hof „Das Museum des russischen Ofens“. Das ganze Leben des russischen Volks ist eng mit dem russischen Ofen verbunden. Im Ofen wurde Essen gekocht, Brot und Kuchen gebacken, Getreide, Fisch Kräuter und Heilwurzel getrocknet, Beeren, Obst, Gemüse, Pilze gehutzelt. Der Ofen heilte alle Erkältungskrankheiten, ersetzte mit Erfolg das Dampfbad, diente als die häusliche Wetterdienststelle. Der russische Ofen trug der Entstehung und der Entwicklung von vielen Kunsthandwerken bei. Er übte einen großen Einfluss auf die Traditionen und Gebräuche des russischen Volks aus. Obwohl sich russische Ofen in verschiedenen Winkeln Russlands durch ihre Vielfältigkeit der Form voneinander unterschieden, bildete ein gemeinsames Bauprinzip ihre Grundlage. Verschiedene Expositionen in den Bauernhäusern ermöglichen nicht nur die Bekanntschaft mit dem russischen Ofen, sondern auch das Eintauchen in die Welt der Slawen. In den Bauernhäusern des Museums gibt es die Öfen von verschiedener Gestaltung, der Form und der Art, weil sich die russischen Öfen in verschiedenen Winkeln Russland durch die einmalige Vielfältigkeit der Form auszeichneten. Die Lage des Ofens im Haus liegt der Klassifizierung der Bauernhäuser zu Grunde.

3.Der Ethno-Hof „Länder Mittelasiens“. Im Moment sind die Arbeiten an der Ausstattung des Ethno-Hofes „Länder Mittelasiens“ noch nicht fertiggestellt. Schon heute aber ist das Museum der Nomadenkulturen für Besucher eröffnet, in dem Führungen, Kreativ-Workshops und Animationsprogramme durchgeführt werden. Im auch eröffneten Ethno-Hof „das Lager“ kann jeder Wünschende in einem Filzzelt übernachten. Die Kultur und Traditionen der Nomaden kann man im Ethno-Hotel „Die Karawanserei“, im Café der Nationalküche der Völker Mittelasiens „Die Teestube“ und in der Lobby-Bar „Die Karawane“ kennenlernen.

4.Der Ethno-Hof „Norden, Sibirien und Ferner Osten“. Die Hauptaufgabe des Ethno-Hofes ist die Vielfältigkeit der sibirischen Völker und die Besonderheiten ihrer Kultur zu zeigen. Im Ethno-Hof sind alle Wohn- und Erholungsverhältnisse geschaffen, damit sich der Gast von ETNHNOMIR in kurzer Zeit in die Welt der Urvölker vom Norden, von Sibirien und Fernen Osten eintauchen konnte. Der Aufenthalt in Chakassiener und Tuwinischen Filzzelten und Tschums, der Umgang mit Hütern der Tradition, Lieder und Tänze, Wettbewerbe und Spiele, die sibirische Küche, das Museum der Wohnstätte von sibirischen Völkern ist eine faszinierende Reise durch die Breite der sibirischen Länder. Hier liegen ganz harmonisch das Hotel „Sibirija“, ein Museum, eine Faktorei, ein Teefilzzelt, ein Café „der weise Nomade“, ein Khan-Filzzelt, ein Spielfeld, ein Feuerplatz, eine Aufzuchtstation der Schlittenhunde, ein Museum der belebten Natur, ein Vogelhaus und ein riesiges Museum im Freien – der Park der Völker von Sibirien, Fernem Osten und Norden: Tschums, Karamos und Ailus, Baloks und Alaschs, Balagans und Urasas, Pfahlfilzzelte und Erdhütten, ein Komplex namens Serge und Totempfähle.

5.Der Ethno-Hof „das russische Metochi“. Auf dem Territorium des Ethno-Hofes „das russische Metochi“ in ETHNOMIR liegt ein Ausbildungs- und Hotelkomplex „das russische Haus“ das nach Traditionen der Holzbaukunst ausgeführt wurde, ein Kinderspielplatz und ein Museum der Öko-Technologien „das Öko-Haus“. Während der Führung im Öko-Haus wird erzählt, wie Ingenieurlösungen Naturreichtümer zu sparen helfen und wie man in Harmonie mit der Umwelt leben kann, ohne sie zu zerstören. In der Meisterklasse „das Schaffen des Brotes“ kann man mit den Traditionen der Brotbäckerei auf Rus kennenlernen und mit eigenen Händen einen rosigen, üppigen Laib backen!

6.Der Ethno-Hof „Länder Südasiens“. Auf dem Territorium des Ethno-Hofes „Länder Sudasiens“ präsentieren vier traditionelle Häuser die einmalige und eigenständige Kultur von Indien, Nepal, Sri Lanka. Das Haus „Sri Lanka“ wurde im Sri Lankaer Architekturstil gebaut, dem der Komplex der Gebäuden der Stadt Kandy zu Grunde gelegt wurde. Die Stadt Kandy wurde im 14. Jahrhundert gegründet und ist als eine von heiligen buddhistischen Städten bekannt. Seit 1988 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe. Die Verzierung des Hauses ist die Figur des Löwen, deren Prototyp der Löwenberg ist. Das ist ein Berg, der in einer anderen Stadt von Sri Lanka namens Sigiriya liegt. Im Haus „Sri Lanka“ befindet sich das Spa-Hotel und das Spa-Zentrum „Symbole“, wo verschiedene Behandlungen nach dem einheitlichen System der komplexen Vitalisierung – ESKO durchgeführt werden, Massagen ESKO von der ganzen Welt. Hier kann man eine Bad-Insel mit eigenen Schönheits- und Gesundheitsrituellen besuchen und das Museum der altertümlichen Kameras der Welt besichtigen. Das Kulturzentrum Indiens (im letzten Baustadium) verkörpert das Gesamtbild der Paläste Indiens, die in der Regierungszeit von Mogulkaisern errichtet wurden. Es ging in die Geschichte unter der Bezeichnung der Mogulstil ein. In Zukunft werden hier Zuschauer- und Ausstellungshallen, ein Museum. Im Keller entstehen die Buden der indischen Handwerker aus verschiedenen Teilen Indiens. Das Ethno-Hotel „Indien“ wurde im Architekturstil der nördlichen und nordwestlichen Bezirke Indiens gebaut. Im Hotel sind 20 Zimmer, die Wellness-Zone. Außerdem wurde ein Sommercafé vorgeplant. Das nepalische Haus. Der Entwurf des nepalischen Hauses wurde von Architekten aus Nepal ausgeführt. Die geschnitzten Holzfenster und Türe, auch die Teile der Ausstattung wurden mit den Händen der nepalischen Handwerker gemacht. Im nepalischen Haus sind ein Ethno-Hotel „Nepal“ und ein Museum eröffnet. Auf dem Territorium kann man die Architektur, bildnerische Darstellungen, Mini-Trommel und eine Glocke der Welt bewundern. Auf dem Territorium von ETHNOMIR befinden sich Museen vom Samowar, von Puppen der Völker der Welt, das Museum der Bügeleisen, das Museum der UdSSR, das Museum „Die Ukraine“, „Weißrussland“, des russischen Ofens, der Bienenzucht, der belebten Natur, der altehrwürdigen Kameras, die Öko-Welt: die Sibirien Husky und das Vogelhaus. Für die aktive Erholung sind Fahrräder und Fahrradrikschas, Segway Personal Transporters, Velomobile,  der Boots- und Katamaransverleih vorgesehen. Im Sommer warten auf Sie Tubings und Eisboote.

Auf dem Territorium jedes Ethno-Hofes werden täglich Führungen und Meisterklassen durchgeführt, am Wochenende und an Feiertagen werden Nationalfeste, farbenreiche Musik- und Animationsprogramme, Aufführungen, Volksspiele und Feierlichkeiten veranstaltet.

In ETNNOMIR kann man auch Nationaltrachten anprobieren, sich seltene Handwerke aneignen, Souvenirs kaufen, mit eigenen Händen nutzbare Gegenstände machen, örtliche Küche kosten, den Park der Attraktionen besuchen und vieles andere. Ein Tag reicht Ihnen nicht, um alle interessanten Ecken zu besichtigen, darum sind für die Besucher 10 einmalige Ethno-Hotels zur Verfügung gestellt. Darunter sind auch Bauernhäuser, Lehmhütten, Filzzelte, Tschums, Häuser von Himälaja und Nepal und sogar der Palast von Indien.

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